Atsiliepimai
Aprašymas
Wie werden Geschlechterrollen in Musik gestaltet? Welche Vorstellungen von Weiblichkeit, Männlichkeit und Sexualität vermittelt sie - und wie verbinden sich diese mit politischen Anliegen? "Gendere die Welt, sie braucht es" eröffnet neue Perspektiven auf Hanns Eislers Werk und dessen gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Beiträge untersuchen Arbeitermütter und Männerbilder, die Darstellung von Homosexualität, Frauen in Eislers Arbeitsumfeld sowie Geschlechterrollen in Lied, Theater- und Filmmusik. Dabei treten auch Spannungen zwischen emanzipatorischem Anspruch und überlieferten Rollenbildern hervor. An Werken wie Die Mutter, den Vier Wiegenliedern für Arbeitermütter und der Ballade zum § 218 wird deutlich, wie eng Geschlecht, soziale Klasse und politische Handlungsfähigkeit miteinander verbunden sind. Musikalische Analysen, historische und biografische Untersuchungen sowie Überlegungen zur Aufführungspraxis erschließen unterschiedliche Dimensionen dieser Beziehungen. Auch die Frage, welchen Anteil Frauen an Eislers künstlerischer Arbeit hatten und wie Stimme und Interpretation Geschlechterbilder prägen, erhält besondere Aufmerksamkeit. Herausgegeben von Peter Schweinhardt und Diego Alonso, verbindet der siebte Band der Eisler-Studien musikwissenschaftliche Forschung mit Gender Studies und politischer Kulturgeschichte. Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge richten sich an ein wissenschaftliches Publikum sowie an Leser:innen mit vertieftem Interesse an Eisler, Brecht und den gesellschaftlichen Funktionen von Musik.
Wie werden Geschlechterrollen in Musik gestaltet? Welche Vorstellungen von Weiblichkeit, Männlichkeit und Sexualität vermittelt sie - und wie verbinden sich diese mit politischen Anliegen? "Gendere die Welt, sie braucht es" eröffnet neue Perspektiven auf Hanns Eislers Werk und dessen gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Beiträge untersuchen Arbeitermütter und Männerbilder, die Darstellung von Homosexualität, Frauen in Eislers Arbeitsumfeld sowie Geschlechterrollen in Lied, Theater- und Filmmusik. Dabei treten auch Spannungen zwischen emanzipatorischem Anspruch und überlieferten Rollenbildern hervor. An Werken wie Die Mutter, den Vier Wiegenliedern für Arbeitermütter und der Ballade zum § 218 wird deutlich, wie eng Geschlecht, soziale Klasse und politische Handlungsfähigkeit miteinander verbunden sind. Musikalische Analysen, historische und biografische Untersuchungen sowie Überlegungen zur Aufführungspraxis erschließen unterschiedliche Dimensionen dieser Beziehungen. Auch die Frage, welchen Anteil Frauen an Eislers künstlerischer Arbeit hatten und wie Stimme und Interpretation Geschlechterbilder prägen, erhält besondere Aufmerksamkeit. Herausgegeben von Peter Schweinhardt und Diego Alonso, verbindet der siebte Band der Eisler-Studien musikwissenschaftliche Forschung mit Gender Studies und politischer Kulturgeschichte. Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge richten sich an ein wissenschaftliches Publikum sowie an Leser:innen mit vertieftem Interesse an Eisler, Brecht und den gesellschaftlichen Funktionen von Musik.
Atsiliepimai